Hanse Classics


Berichte 2026


„GUT GEÖLT!“

 

10. Klassiktrial des Heider MC am 13.6.

4. Hanse Classics Lauf 2026

 

Für ihr diesjähriges Klassiktrial wählten Werner Thießen und Olaf Sacht zur Abwechslung mal wieder das „alte“ Gelände, statt der Sandkuhle „Hoher Berg“ als Austragungsort.

 

Leider wurden die perfekt abgestimmten 15 Sektionen mit den 4 Spuren nur von relativ wenigen Klassikern befahren. Für Teilnehmer mit Wohnort südlich der Hansestadt Hamburg war die Anreise wegen der Totalsperrung des Elbtunnel mit deutlichen Umwegen mit Fahrzeitzuschlägen verbunden. Dazu kam die für Schönwettertrialer abschreckende Wetterprognose. Auch die enge zeitliche Taktung von Klassiktrials im Norden im Vorfeld war sicher nicht förderlich.

 

Aber die 35 Starter, die sich trotzdem vor Ort eingefunden hatten, wurden mit perfekter Organisation und moderat, aber nicht langweilig abgesteckten Sektionen belohnt. Die immer mal wieder einsetzende automatische Geländebewässerung brachte in zwei, drei Sektionen, meist in der zweiten Runde, den gewünschten Schmiereffekt, der bei zu unruhiger Gashand die Traktion abreissen liess. Der ansonsten überwiegend anstehende Boden bot auch bei Nässe viel Grip.

 

Und so machte der junge Lokalmatador Fabio Sacht in der hammerharten Spur nur zwei Fehler. Dafür bewegte er jetzt eine eigens erstandene  Montesa 309. Senior Olaf Sacht liess auch mal wieder Benzin durch den Vergaser seiner BSA C 15 laufen und verwies ausnahmsweise den Spitzenreiter der Unit-Klasse Jan Carstens auf Platz 2.

In der Pre65 Klasse der Zweitakter hat Rainer Frauen die Verfolgung des Favouriten Rainer Amerpohl aufgenommen und lag hier erstmals klar vorne.

Dieter Zoller hatte irgendwo die Leistung seiner Seeley Honda verloren und musste früh aufgeben

 

Bei der Siegerehrung war zwar der ein oder andere Teilnehmer noch nicht wieder ganz trocken, aber augenscheinlich waren alle bester Laune.

Zum kleinen Jubiläum der 10. Ausrichtung eines Hanse Classics Lauf gab es für jeden Teilnehmer ein schönes klassisches Ölkännchen, damit die Klassiker gut in Schuss bleiben.

 

Danke an die Macher des HMC um die Familien Thießen und Sacht, auch für die gute Verpflegung

 

Die Hälfte der diesjährigen Hanse Classics Läufe ist damit schon wieder Geschichte. Vor der kleinen Sommerpause freuen sich die Lüneburger nicht nur die norddeutschen Klassikfahrer am 4. Juli in Embsen neben dem Fahrsicherheitszentrum begrüßen zu können

 

Macht es gut bis bald!


PRE 65 LEICHTGEWICHTE

 

18. Klassiktrial des MSV Preetz am 30.5.

3. Hanse Classics Lauf 2026

 

Am Tag vor der Veranstaltung bewässerte Petrus die 15 vorbereiteten Sektionen. Das verfestigte die 3 gebotenen Spuren, so dass am Wettbewerbstag für die immerhin 44 Starter perfekter Grip geboten wurde.

44 Starter sind eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren, obwohl dieses mal nur 3 Dänen über die nahe Grenze gelassen wurden. Nein Quatsch, es gab in Dänemark zeitgleich eine Klassiktrialveranstaltung.

 

Leider wurde auf die ganz einfache Spur verzichtet. Eigentlich ist der Aufwand für diese Spur nicht so gross. In Celle nutzten 9 und in Ashausen immerhin 5 Fahrer diese Spur. Immer mehr als Fahrer in der hammerharten Spur.

 

Aber folgerichtig wurde das Niveau in allen Spuren relativ moderat angesetzt. So gab es einige Fahrer, die den Tag kompltt sauber, also ohne Punkte, beendeten. Neben dem guten Grip haben einige der aktiven Klassiktrialer gegenüber dem Start im März jetzt auch wieder mehr Routine.

 

Die Ergebnisse sind auf trial-training.jimdofree.com unter der Rubrik Hanse Classics. Dort finden sich auch viele der von Jennifer Nissen aufgenommenen Bilder.

 

Relativ stark war die Beteiligung der Pre 65 Zweitakt Trialer. Die Fraktion bestand aus Ein- und Zweizylinder-Jawas, DKW RT Abkömmlingen und einer starken Zündapp Gruppe. Und natürlich der belgischen Lion Rapid mit englischem Motor und pilotiert von Leif Nielsen. Die DKW Varianten kamen von DKW, MZ und spiegelverkehrt gebaut von BSA. Hinrich und Jost Muhs bewegten 250er Zündapps. Till Kaufmann genügte eine 200 dieser Marke. Für Till war es erst das zweite Trial überhaupt. Und das Erste mit dieser Maschine, die er erst am Vortag aus dem Hause Reiter abgeholt hatte. Da er aus Freiburg kam war ihm der Sonderpreis für die weiteste anreise sicher.

 

Einige der Zweitakter verzichten auf eine teure und schwere Hinterradfederung. Ein Trend zu einfachen, leichten Motorrädern ist auszumachen.

 

Danke an die Aktiven des MSV Preetz für den schönen Trialtag.

 

Schon am 13.6. geht es beim Heider MC weiter.

Allerdings zur Abwechslung mal wieder im „alten“ Gelände bei Glüsing am Schwaaweg.

Die Anfahrt aus Süden ist leider durch Sperrung des Elbtunnel der A7 ab Freitag Nacht erschwert.

 

Bis bald!


RAINER UND BERND SIND ZURÜCK!

 

Klassiktrial des Trialteam Bendestorf am 16.5.

2. Hanse Classics Lauf 2026

 

Nach einiger Zeit der Abstinenz vom Klassiktrial haben die Trialfamilien Frauen und Maschmann wieder alles gegeben. Auf Initiative von Rainer Frauen stellten sie im Gelände des TTB eine Tiptop-Veranstaltung auf die Beine

 

Wie üblich 15 Sektionen mit 4 Spuren wurden den knapp 60 Klassikern präsentiert. Alle Spuren waren moderat gesteckt, doch nicht anspruchslos und nicht langweilig. So schaffte es auch nur Michel Meyer in der leichten Spur den ganzen Tag über sauber zu bleiben.

Einige Fahrer wie Jörg Brumm und Thomas Deppe wagten es zum Teil die nächst höhere Spur zu fahren. Auch Raik Siegemund fuhr zum großen Teil die schwere Spur. Die Gastgeber Rainer und Benny Frauen bewegten ihre Pre65 Specials Ruttloff-Jawa und HvM-BSA sogar in der hammerharten Spur. Bei den Hanse Classics besteht die Möglichkeit die jeweils nächst höhere Spur als genannt zu fahren. Gewertet wird dabei aber in der genannten Spur. Dies wird meist von potentiellen Aufsteigern genutzt.

Was fiel ausserdem auf? Petra und Sabine kümmerten sich hervorragend um das leibliche Wohl von Teilnehmern und Zuschauern.

Trialanfänger Marijan Tegtmeier setzt wieder die 350er Einzylinder Triumph mit Starrahmen aus den 40ern ein.

Neulich habe ich noch behauptet, die 350er Zweizylinder Jawa von Thomas Kleppe sei kein Siegermotorrad. Das Motorrad ist schließlich relativ lang und schwer. Doch prompt zeigte Thomas hier was mit seiner Jawa möglich ist. Er wurde Tagessieger der Pre65-Fahrer in der schweren Spur mit nur 7 Punkten knapp noch vor dem Champ Rainer Amerpohl mit der Einzylinder-Jawa.

Bernhard Kilian hatte mit seiner neu aufgebauten Bultaco viel Freude. Wieder waren einige große Marken nur noch mit je einem Fahrer vertreten. Neben Bernhard mit der Bultaco hält Olaf Köster SWM die Treue. Martin Dams nutzt als einziger eine OSSA und Hinrich Muhs eine Zündapp.

Hondas sind eigentlich nicht selten, aber eine Seeley-Honda von Dieter Zoller und eine Sammy Miller Honda von Michael Plewa bekommt man nicht alle Tage zu sehen. Horst Matejat setzt sein Sammlerstück eine Lumo Honda RTL 250 sogar schonungslos in der hammerharten Spur ein.

 

Danke an die Aktiven des TTB für diese rundherum gelungene Veranstaltung.

 

Das Funtrial in Grauen, ursprünglich für den 22.8. geplant, fällt leider aus. Es bleiben also 8 Hanse Classics Läufe. Um in die Gesamtwertung zu kommen, muss bei mindestens 6 Läufen gestartet werden.

 

Die nächste Möglichkeit dazu besteht schon bald in Preetz.


SAISONSTART 2026

 

51. Klassiktrial des 1. Celler Trial Club

1. Hanse Classics Lauf am 21.3.26

 

Zum Saisonstart konnten die 70 Trialer der norddeutschen Klassikszene eine von 4 gebotenen Spuren wählen. Bei dem trockenem Wetter boten alle 15 Sektionen guten Grip.

Die Celler Aktiven hatten alles bestens vorbereitet.

 

Die Punktekonten blieben so meist relativ gering gefüllt, aber nur 3 schafften es komplett sauber zu bleiben: Martin Dams in der „Einfachen“, Maja Behrens in der „Leichten“ und Thomas Zirfas sogar in der schweren Spur gelang dieses Kunststück.

 

Internationales Flair verbreiteten Leif Nielsen und Peter Mønster aus Dänemark und Bill Buckley aus dem Vereinigten Königreich.

 

Obwohl Bill im vergangenen Jahr die starke Gruppe der Ruttloff-Jawa Fahrer mit der BSA Bantam aufbrechen konnte, beendete BSA seine Aktivitäten in der Pre65 Zweitakt-Klasse. Der Weltmarktführer konzentriert sich weiter auf die zwar aufwendigeren, aber im Kraftstoffverbrauch effektiveren 4-Takter. Der freigestellte Fahrer wechselte zur japanischen Firma Honda. Ein Weg den einige britische Fahrer schon vor ihm beschritten haben. Auch Sammy Miller und Mick Andrews wechselten zu japanischen Firmen. BSA wird auch 2026 die Unit Klasse dominieren.

 

Das französische Engagement in dieser Klasse wird fortgesetzt. Motobecane bringt seine leichte 175er nun mit einem anderen Fahrer an den Start. Das Werk in Pantin erwartet von Dirk Heinrichs bessere Ergebnisse als von mir. Das erste Ergebnis ist ermutigend! Siehe Ergebnisse unter:  trial-training.jimdofree.com

 

Jochen Kleine hat mit der naturbelassenen Norton 500T kein Abo auf eine Nullersektion. Aber er war damit Sieger in den Herzen der Zuschauer, die den Klang des langhubigen Motors, den bekannten „Nor-Ton“ sichtlich genossen.

 

Ein weiterer Zweizylinder war am Start. Neben dem bekannten Triumph Twin von Werner Corßen, der Trifield (Triumph Motor im Enfield Rahmen) von Gerald Franz und dem kleinen Honda Twin mit Stephan Habeck teste Thomas Kleppe erstmals seinen 350er Jawa Twin im Wettbewerb. Zwar machte er nur wenige Punkte mehr als die Kollegen mit den osteuropäischen Einzylindern, doch auch für einen Zweizylinder- Zweitakter gilt: das ist kein Siegermotorrad, das muss man wollen, aber es hat natürlich seinen ganz speziellen Reiz.

 

Im Twinshock- Segment fehlt leider eine der großen Marken: Bultaco konnte den Daumen entgegen ihrem Emblem nicht hoch halten und war nicht vertreten. SWM, Ossa und Beta stellten wenigstens einen Teilnehmer und Montesa immerhin insgesamt 5. Gewohnt stark waren Fantic, Yamaha und Honda vertreten.

 

Danke an die Aktiven um Uli Schöps für diese schöne Veranstaltung, die allen Teilnehmern sichtlich gut gefallen hat.

 

Rainer Frauen vom TTB setzt die Serie am 16.5. in Ashausen am Luhering fort.

 

Den relativ langen Zwischenraum bis dahin kann man mit Starts beim D-Cup, in Schleswig und/oder in Dänemark füllen.

 

Bis Mitte Mai in Ashausen alles Gute!

 



Berichte 2025


„DOPPELSIEGE“

 

50. Klassiktrial des 1.Celler Trialclub am 4.10.

9. Hanse Classics Lauf 2025

 

Der Wetterbericht versprach eine ordentliche Bewässerung der 15 vom 1.Celler Trialclub für das 50. Klassiktrial gebotenen Sektionen. Dieses Versprechen wurde eingehalten. Vom Start an liess der Regen jedoch immer mehr nach, so dass die knapp 50 Fahrer nicht durchnässt wurden. Da der Boden im  Celler Gelände relativ neutral auf Regen reagiert, blieben auch die Motorräder relativ sauber. Rutschig wurde es nur an wenigen Stellen im Boden und natürlich an den hölzernen Hindernissen. Alle 4 Spuren waren durchaus anspruchsvoll gesteckt

 

Wetterbedingt waren nur wenige Zuschauer angereist. Doch zwei Urgesteine des Celler Vereins gaben sich die Ehre: Monika und Hans Witzke, die sich in der Vergangenheit wesentlich um dieses schöne Gelände gekümmert haben.

 

Allgemein hatte man mit dem britischen Doppel aus Drayton-BSA Bantam und  Bill Buckley gerechnet, da endlich mal Wetterbedingungen wie in seiner Heimat herrschten. Doch Bill hatte die Saison schon beendet oder das Motorrad bereits ans Werk zurück gegeben. Möglicherweise glaubte er auch den zweiten Platz in der Klasse Pre65 2-Takt sicher zu haben. Aber Volker Richter wurde insgesamt Zweiter und verwies Bill auf den dritten Platz. Damit kann das Ruttloff-Jawa Team einen Doppelsieg feiern. Erster wie bekannt Teamkollege Rainer Amerpohl. Sigurd Wisseroth glänzte ebenfalls mit einer Ruttloff- Jawa.

Doppelsieg auch für den Rahmenbauer HvM: Michel Meyer in der Pre Unit-Klasse mit einer speziellen Royal Enfield und Jan Carstens mit einer ebensolchen BSA in der Unit-Klasse liegen am Ende vorne.

 

In der Unit-Klasse stellt seit Jahren der BSA Konzern, zu dem auch Triumph gehört, fast alle Wettbewerber. Das die französische Alternative von Motobecane sich nicht weiter vorne plazieren konnte, liegt ausschliesslich am Fahrer.

 

Einen Doppelsieg konnte schliesslich auch Familie Lawinczak feiern. Jens hatte den Gesamtsieg in der Lumo-Klasse schon seit dem vorletzten Lauf in der Tasche. Sein Sohn Linus hatte in der Twinshockklasse bis dahin bei allen 5 Läufen, an denen er teilnahm den Sieg errungen. Aber es sind 6 Starts nötig, um überhaupt in die Gesamtwertung zu kommen. Doch auch hier bei seiner letzten Chance siegte er souverän.

 

Was fiel sonst noch auf: Eckehard Kirchschlager bewegt eine seltene Honda RTL 250 in der Lumo Klasse. Endlich eine Maschine mit einem richtigen Motor auch in dieser modernen Klasse.

 

Schön die dänische Beteiligung mit interessanten Motorrädern: Leif Nielsen mit einer Lion Rapide 200, Peter Mønster mit seiner Royal Enfield 500, die übrigens zum Verkauf steht, und Aage Schmidt mit einer sehr skurilen MZ 150. Ach ja, dänischer Tagesdoppelsieg in der Pre65 Klasse in der leichten Spur. In der Tageswertung werden die 3 Pre65- Klassen zusammen gewertet. Ebenso die Klassen Twinshock und Lumo.

 

Danke an Uli Schöps und seinen Helfern für den schönen Saisonabschluss.

 

Ich hoffe wir sehen uns im nächsten Jahr gesund wieder. Macht es gut.


MUCH FUN !

 

34. Fun Trial in Grauen am 27.9.

8. Hanse Classics Lauf 2025

 

Andreas Kregel und Bernd Fintzen organisierten auch in diesem Jahr wieder ein Klassiktrial in der Grauener Grube. Da die Veranstaltung in den vorhergehenden Jahren von den Fahrern für gut befunden wurde, steigen auch hier die Starterzahlen leicht an. Obwohl die Anfahrt für Fahrer aus dem echten Norden wegen der Sperrung des Elbtunnel der A7  erschwert war, probierten fast 50 Starter die 15 gebotenen Sektionen bei durchgängig zwar bedecktem aber trockenem Wetter.

 

Alle 4 gebotenen Spuren waren durchaus anspuchsvoll, aber machbar gesteckt. Von der einfachen bis zur schweren Spur blieben die Punkte in moderatem Rahmen. Allerdings gab es immerhin 5 Ausfälle. Jetzt zum Ende der Saison streikte bei Max Clausen die Technik seiner BSA. Nur Benzin nachfüllen ist in einer langen Saison auch für erprobte und robuste Technik zu wenig.

 

Die schwerste Spur, die Hammerharte wurde vom Sektionär Bernd dann allerdings als etwas zu ambitioniert gesteckt beurteilt. Bernd und Andreas nahmen beide selber teil in der Hammerharten.

 

Uli Schöps und Michel Meyer starteten nicht wie gewohnt mit ihren Pre65 Motorrädern, sondern mit „Lumos“. Uli machte dabei die wenigsten Punkte in der schweren Spur über alle Klassen.

 

Interessant die Strategie des Ruttloff-Jawa Teams. Um den langjährigen Spitzenfahrer des Teams Rainer Amerpohl immer wieder auch über die lange Wettbewerbssaison zu Hochleistung zu motivieren, werden ihm immer wieder andere starke Fahrer zur Seite gestellt. Diese Fahrer haben anscheinend nicht das Durchhaltevermögen für eine komplette Saison, aber können einzelne gute Ergebnisse liefern. Dieses mal hatte Rainer Frauen anscheinend diese Aufgabe. Und wieder konnte Rainer Amerpohl so angespornt seinen direkten Gegner den BSA Bantam Fahrer Bill Buckley knapp auf Abstand halten.

 

Danke an die beiden Organisatoren für diesen wieder erstklassigen Wettbewerbstag und Jasmin für die Übernahme der Versorgung mit Speis und Trank.

 

Viele Klassiktrialfreunde sind jetzt in mindestens  6 Läufen gestartet. Damit kommen sie in die Jahresgesamtwertung. Wer jetzt nur 5 Starts vorweisen kann hat noch beim Endlauf in Celle am Samstag den 5. Oktober die Möglichkeit zu komplettieren.

Achtung der Start ist bereits um 12 Uhr.


"MIT ZWISCHENSTRECKE“

 

23. Klassiktrial des MSC Wörpetal in Steinfeld am 13.9.

7. Hanse Classics Lauf 2025

 

Organisator Thomas Kleppe wählte dieses mal die große Rundstrecke inklusive Trainingsgeände. Die 15 Sektionen verteilten sich also für die 45 Fahrer relativ weiträumig. Relativ viele Sektionen steckte Andreas Kregel. Diese wurden am nächsten Tag auch beim Nordcup genutzt. Er stellte auch als „Schülerlotse“ die ungefährliche Überquerung der Landstrasse sicher.

 

Für die Fahrer von Maschinen mit Motoren mit unvollständig geregelten Gasströmen, bot gerade die Zwischenstrecke endlich mal die Möglichkeit das im Auspuff gesammelte Öl zu verbrennen. Wetterbeobachter hätten teilweise aufziehenden Bodennebel vermelden können

 

Ein großer Freund dieser 2-Takt Motoren wird leider für immer von Trials fernbleiben. Die Nachricht vom Tod von Hans Reiter überschattete den Wettbewerb und stimmte viele Fahrer traurig. Hans war aktiv als Trialfahrer und noch mehr als produktiver Schrauber. Früher beschäftigte er sich mit Trial-Yamahas, dann mit CZ. Viele der braven tschechischen Motorräder wurden von Hans für Trial umgebaut. Doch auch einige kleine Dürkopp Maschinen gingen durch seine Werkstatt. Darüber hinaus war er auch als Veranstalter aktiv: er brachte das Klassiktrial nach Leopoldshöhe.

 

Vielleicht schaute er uns von einer anderen Warte aus zu, und sorgte für das gute Wetter, das der Wetterbericht eigentlich nicht hatte erwarten lassen. Der Regen am Vormittag wurde rechtzeitig zum Start abgestellt. Die Regenmenge reichte dann auch nicht um die beliebte Grabensektion zu fluten. Vielleicht müsste man im nächsten Jahr die Feuerwehr zu einer Löschübung bitten.

 

Zwei Fahrer haben bereits jetzt den Gesamtsieg ihrer Klasse in der Tasche. Michel Meyer und Jan Carstens haben die in dieser Saison maximal mögliche Zahl von Wertungspunkten erreicht. Es werden die 6 besten Ergebnisse der 9 möglichen Läufe angerechnet. Auch Rainer Amerpohl hat seinen Titel aus den Vorjahren wieder erfolgreich verteidigt. Allerdings setzte sich hier ein neues Mitglied des Ruttloff-Jawa-Teams erfolgreich in Szene. Sigurd Wisseroth errang den Tagessieg in einem starken Teilnehmerfeld.

 

Insgesamt waren alle 4 gebotenen Spuren relativ anspruchsvoll gesteckt. So befuhr Stefan Lohf hier „nur“ die leichte Spur, statt wie gewohnt die „Schwere“. Da plazierte er seine Fantic ganz vorne. Insgesamt am Ende zufriedene Gesichter.

 

Danke an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

 

Wir sehen uns schon bald in Grauen.


„NORDISCH“

 

Klassiktrial des MSC Schleswig bei Oeversee am 30.8.

6. Hanse Classics Lauf 2025

 

Einzelkämpfer Max Clausen hatte sich dieses mal mehr Unterstützung für die Vorbereitungen geholt. Neben Familie Hörcher standen ihm Dirk Heinrichs und Bernhard Kilian zur Seite. Der Veranstaltungsstart nach Korona führte seinerzeit nur 25 Fahrer in den hohen Norden. Doch es gab jedes Jahr einen kleinen Anstieg von jeweils 5 Klassikern. Das wurde auch in diesem Jahr mit gut 40 Teilnehmern erreicht.

 

Nicht mehr weit von Dänemark entfernt gab es auch hier wieder eine gute Beteiligung durch dänische Fahrer. Dabei war, die in Preetz noch vorzeitig mit Getriebeschaden abgestellte Tiger Cub, wieder am Start. Die Reparatur konnte in einer dänischen Schmiede schnellstens  durchgeführt werden.

 

Das nördlichste Klassiktrial in Deutschland ist bekannt für sehr lange Sektionen, die auch Gedächnistraining sind. Dieses mal waren die Sektionen etwas kürzer und damit auch übersichtlicher. Bei bestem Wetter blieben die Ergebnissse in allen 4 gebotenen Spuren in einem moderatem Rahmen. Eine der 15 Sektionen war sogar besonders kurz und einfach angelegt. Die als Rudi Munstermann-Gedächnissektion benannte Sektion bestand nur aus einem Stück hangabwärts mit anschliessender 180° Kehre um dann wieder hangaufwärts fahren zu können. Mit Ausnahme der ganz einfachen Spur, die einen etwas größeren Radius fahren durften, gab es keine Unterschiede in den Spuren. Da die Kehre in losem Sand zu fahren war, gab es gar nicht wenige Punkte für die Fahrer. Eine erstaunlich simple, ungefährliche Sektion kann also sehr spannend sein.

 

Was fiel auf? Der junge Piet Habeck fährt tapfer mit den kleinen Rädern seiner Yamaha TY80 über Stock und Stein. Der nicht mehr ganz so junge Ralf Nielsen fährt hier das erstemal einen Trialwetttbewerb mit einer dafür erstandenen Lumo-Fantic.

 

Lokalmatador Mattis Hörcher durfte nicht in der schwersten Spur der „Hammerharten“ starten, da sein Motorradverleiher um die Unversertheit der Yamaha TY 175 fürchtete. Vielleicht braucht Mattis doch noch einen eigenen Klassiker!

Nach Jahrzehnten wieder dabei: Rainer Brodersen, der augenscheinlich nichts verlernt hat.

 

Danke für die schöne Trialveranstaltung!

 

Die Hanse Classics setzen zum Endspurt an: es folgt der Lauf in Steinfeld, dann in Grauen und der Finallauf in Celle.

 

Wir sehen uns.


„BERGFEST“

 

17. Klassiktrial des MSV Preetz am 12.7.

5. Hanse Classics Lauf 2025

 

Mit dem 17 Klassiklauf des MSV Preetz hat die Hanse Classics Saison 2025 die kleine Sommerpause erreicht. Wie gewohnt boten die Aktiven um Claus Brunslev 4 Spuren in 15 Sektionen. Im Vergleich zu vorherigen Läufen mit zum Teil sehr langen Sektionen waren diese hier meist kürzer und übersichtlicher. Dabei zeigten die Ergebnisse aber, dass sie nicht anspruchslos waren. Die kurzen, knackigen Sektionen sorgten für eine insgesamt relativ kurze Fahrzeit.

 

Neuerdings gehört das Jahrzehnte lang gepachtete Gelände übrigens dem Verein. Jetzt in der Ferienzeit starteten nur 35 Fahrer. Die dänische Beteiligung war mit über 10 Fahrern vom nördlichen Nachbarn dabei sehr gut. Erfreulich auch, dass nur ein Trialer wegen einem technischen KO aufgeben musste. Ausgerechnet Gastgeber Claus stellte seine Triumph Tiger Cub mit einem Getriebeschaden frühzeitig ab.

 

Nach 5 von 9 Läufen ist es Zeit genauer auf die Tabelle zu schauen. Sehr deutlich sind die Favouriten in den Klassen Pre65 Pre-Unit und Unit vorne. Hier liegen die Titelverteidiger Michel Meyer und Jan Carstens an der Spitze. Auch Pre65 2-Takt Mann Rainer Amerpohl verteidigt seinen Titel aus den Vorjahren bisher erfolgreich. Doch sind seine Verfolger Volker Richter und Bill Buckley noch nicht sicher abgeschüttelt. In der Klasse Twinshock liegt Jörg Demmler vorn und Jens Lawinczak in der Lumo-Klasse.

 

Neben Claus bewegten auch Hans Andersen und Erik Schjerning jeder eine Triumph Tiger Cub und das sehr erfolgreich. Die kleine Triumph ist im dänischen Königreich recht beliebt. Interessant auch die Ambassador (Botschafter) von Eli Petersen. Der am Hinterrad starre 2-Takter aus Britannien wird wie die belgische Lion Rapide von Leif Nielsen von einem 200ccm Villiers Motor angetrieben. Das Vorderrad der Ambassador wird von einer Trapezgabel geführt. Der schnelle Löwe hat da schon eine Telegabel.

 

Nur Ib Brunslev kämpfte mit seiner Lumo-Fantic in der hammerharten Spur. Geburtstagskind Bernhard Kilian machte es sich mal leicht: Statt seiner AJS fuhr sein Kinderbike Yamaha TY 175.

 

Nochmal vielen Dank an die Organisatoren, Sektionäre und das Catererpaar für die rundrum gelungene Veranstaltung, die sicher ein paar Fahrer mehr vertragen hätte.

 

Nach der kleinen Sommerpause geht es am 30.August beim MSC Schleswig in Oeversee weiter.

 

Ich wünsche euch einen schönen Sommer.

 


MIT ANSPRUCH!

 

43.Klassiktrial des OC Lüneburg am 28.6.

4.Hanse Classics Lauf 2025

 

Bei trockenem Wetter erwarteten die Aktiven des ADAC Ortsclub Lüneburg um Gerald Franz die Klassiktrialbegeisterten. Mehr als 50 Fahrer nahmen schliesslich die 15 Sektionen unter die Räder. Insgesamt waren die  4 gebotenen Spuren abwechslungsreich gestaltet. Auch das Fahren am Schräghang wurde verlangt, was sonst vielleicht etwas zu kurz kommt.

 

Die leichte Spur relativ anspruchsvoll gesteckt. Allerdings fuhr der 80jährige Walter Adams in dieser Spur nur 3 Fehlerpunkte  ein. Aber schliesslich hat er mit seiner 1979 erstandenen Montesa 348 auch 46 Jahre Erfahrung. Das Motorrad ist bei ihm die Verlängerung seiner Arme und Beine.

 

Der 12jährige Ole Schünemann bewegte wieder seine Fantic 50. Später durfte er noch die Starrahmen Dürkopp von Steffen Lasch probieren.

 

Steffen, Hans Reiter und Leif Nielsen wichen lieber auf die leichteste Spur die „Einfache“ aus. Sie bewegen alle Pre65 Zweitaktmotorräder mit Starrahmen. Die Dürkopp MD 150 sind ja schon einige Zeit bekannt. Neu dabei ist Leif Nielsen, der hier erstmals, statt seiner bewährten Bultaco, eine Lion Rapid im Wettbewerb testete. Die Maschine wurde 1952 in Belgien produziert und mit einem britischen 200ccm Zweitakt- Motor von Villiers ausgestattet.

 

Die einfache Spur mit immerhin 9 Startern gut besetzt.

 

Weniger gut besetzt die schwerste, die hammerharte Spur. Nur Jens Lawinczak bewegte seine Lumo Montesa 310 auf dem höchsten Niveau. Seinem Können war die Spur anscheinend gut angepasst.

 

Auch ein relativ hohes Niveau wurde in der schweren Spur verlangt. Die gegenüber dem Lauf in Ashausen höhere Punkteernte zeigt dies deutlich.

 

Neu ist in der Spur Frank Gromotka dabei, dem hier gleich einiges abverlangt wurde. Doch er hielt durch, während andere, der am Nachmittag aufkommenden schwülen Luft, Tribut durch vorzeitige Aufgabe zollten.

 

Pre65 Pre-Unit Champ Michel Meyer beendete allerdings vorzeitig, weil ein Arm zunehmend Probleme machte. So war das neue Talent dieser Klasse Max Clausen am Ende vorn.

 

Bester Pre65 Unit Fahrer wie gewohnt Jan Carstens.

 

Mit 11 Punkten gleichauf die beiden besten Pre65 Zweitaktfahrer Uwe Albertsmeier und Rainer Amerpohl. Die Anzahl der 1er war für den knappen Vorsprung von Uwe verantwortlich.

 

Sogar nur 7 Fehler machte Michael Stahn. Damit war er bester Twinshockfahrer des Tages.

 

 

Danke an alle, die zu diesem schönen Trialtag beim Fahrsicherheitszentrum Embsen beigetragen haben.

 

Den nächsten Lauf, schon am 12.7. richten die Preetzer Klassiktrialer aus.

 

 

Bleibt gesund!

 


WIEDER DABEI!

 

Klassiktrial des Trialteam Bendestorf am 24.5.

3. Hanse Classics Lauf 2025

 

Nachdem es im letzten Jahr aufgrund von Terminproblemen kein Klassiktrial in Ashausen gab, war der TTB in diesem Jahr erfreulicherweise wieder vertreten. Bei bestem Wetter gingen knapp 50 Fahrer die 15 Sektionen an. Das „junge“ Team um Dirk Heinrichs hatte jeweils 4 Spuren gelegt. Die einfache Spur gut getroffen, die nächst schwerere „Leichte“ recht anspruchsvoll, aber mit 2-55 Punkten, die die Fahrer erzielten, in einem guten Rahmen.

 

Die schwere Spur relativ einfach gesteckt, wie die erreichten Punkte, der knapp 20 Fahrer in dieser Spur, von 0-18 zeigen. Dabei 3 Fahrer ohne Punkte. Jan Carstens und Thomas Zirfas auf BSA und Jens Dettmann mit seiner Fantic blieben komplett sauber.

Auch die “Hammerharte“ anscheinend moderat, Bester, der nur 4 Starter war Linus Lawinczak mit 17. Immer noch guter Vierter war Jan Niggemann mit 39 Punkten.

 

Hätte es geregnet wären diese Ergebnisse sicher nicht erzielt worden. Aber der nach langer Trockenheit eingesetzte Regen hatte extra für uns nochmal eine eintägige Pause eingelegt.

 

Ein Beispiel, dass Schule macht: Neben Andrea Kowalewicz, die sich mit ihrem Enkel Raik Siegemund wieder die Yamaha teilte brachte diesmal auch Lars Kummerow seinen Sohn Nils mit. Genauso Hinrich Muhs mit Jost. Jens Dettmann mit Mitja und Jens Lawinczak mit Linus, die allerdings eigene Fantic Motorräder höchst erfolgreich bewegen, sind ja schon länger dabei.

 

Was gab es sonst noch zu sehen? Volker Richter lässt dieses mal seine Mitstreiter in der Pre65 Zweitaktklasse deutlich hinter sich . Die Titelverteidigung in dieser Klasse wird für Champ Rainer Amerpohl dieses Jahr möglicherweise noch härter.

 

Max Clausen, der seit dieser Saison endlich eine Starrahmen- BSA einsetzt, zeigt damit seine Überlegenheit. Anscheinend passt ihm das über Finnland gelieferte Britbike wie ein alter Turnschuh.

 

BSA Fahrer Jörg Brumm ist nun endlich auch in die Saison gestartet. Seine BSA C15T hat jetzt ein sauber gebautes, niedrigeres Rahmenheck bekommen.

 

Der junge Ole Schünemann kam als Neuling mit seiner 50er Fantic sofort gut klar.

 

Die Marke Bultaco glänzte durch komplette Abwesenheit. Die Bultaco von Henning ist in Reparatur. Maik setzt scheinbar in der kompletten Saison eine Fantic statt der starken Bulto ein.

 

Der vom dänischen Importeur gestütze Fahrer Leif Nielsen, der Bultaco im vergangenen Jahr weit nach vorne brachte, war  bisher nicht dabei. Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen wird berichtet, dass Leif an einen Marken- und Klassenwechsel arbeitet. Vielleicht schon beim nächsten Lauf beim OC Lüneburg beim Fahrsicherheitszentrum in Embsen greift Leif wieder ein mit einer neuen bisher nicht vertretenen Marke. Ich bin gespannt.

 

Danke an den TTB mit seinen Helfern für den prima Wettbewerbstag.

 

Bis zum 28.6. in Embsen.


SCHWACHE BETEILIGUNG !

 

9. Klassiktrial des MC Heide am 26.4.

2. Hanse Classics Lauf 2025

 

Ein prima Gelände bestückt mit 15 Sektionen mit jeweils 4 Spuren boten die Heider Trialer bei bestem Wetter. Mit knapp 40 Startern blieb die Beteiligung hinter den Erwartungen der Organisatoren Werner Thießen und Olaf Sacht leider etwas zurück.

 

Die einfache Spur war wirklich auch für Anfänger geeignet, wie Marijan Tegtmeier mit seiner Starrahmen Triumph 3HW bewies. Auch die nächst höhere, die leichte Spur sehr gut fahrbar mit nicht zu hohem Anspruch. 2 Fahrer machten gar keine Fehler: Holger Schönknecht, der seine Indian bewegte, und Frank Gromotka in der Twinshockklasse mit seiner Yamaha.

 

Die schwere Spur mit deutlich mehr Anspruch wie die Ergebnisse belegen.

 

Der insgesamt beste Fahrer in dieser Spur war Fabio Sacht. Er durfte die Otter-BSA C15 seines Vaters Olaf fahren. Olaf war nach einer Hand-OP zum Zuschauen verdonnert.

 

Immer besser kommt Michel Meyer mit seiner erst seit letztem Jahr eingesetzten HvM-Royal Enfield zurecht. Nur 9 Punkte fuhr er in einer, wie gesagt, durchaus anspruchsvollen schweren Spur ein.

 

In der Pre 65 Zweitaktklasse schlug Bill Buckley mit seiner britischen DKW (BSA Bantam) nach der Schlappe beim Saisonauftakt in Celle zurück. Er plazierte sich knapp vor den Ruttloff-Jawa Fahrern Rainer Amerpohl und Volker Richter.

 

Uli Schöps noch mit Trainingsrückstand. Seine Unit-BSA B40 war lange in Reparatur und wurde erst direkt vor dem Wettbewerb fertig.

 

In der Twinshockklasse lag am Ende des Tages Jörg Demmler vorn.

 

Die schwerste Spur, die „Hammerharte“, war eine reine Familienangelegenheit: mit nur 2 hochkarätigen Fahrern mit Ralf und Jaako Löding besetzt.

 

Und sonst? Andrea Kowalewicz und ihr Enkel Raik Siegemund waren viel per Pedes unterwegs, da sie sich ein Motorrad im Wettbewerb teilten. Eine weitere Motobecane wurde mir übergeben. Allerdings lieferten die Franzosen wieder nur einen Bausatz in vielen Einzelteilen. In ungewöhnlich großer Anzahl traten die Sanitäter auf. Sie nutzten die Veranstaltung für die Nachwuchsausbildung.

 

Um die Verpflegung der Teilnehmer kümmerte sich bestens Susanne Thießen . Danke dafür und danke an die etwas enttäuschten Aktiven des MC Heide für das klasse Trial.

 

Am 24.5. geht es beim TTB am Luhering weiter.


SCHÖNER START !

 

49. Klassiktrial des 1. Celler Trialclub am 29. März

1. Hanse Classics Lauf 2025

 

Start der Klassiktrialsaison im Norden! Nein Halt! Erst fand vor dem Start der 2025er Saison die Gesamtsiegerehrung des Vorjahres statt.

Laut Ankündigung sollte der Schwierigkeitsgrad zum Saisonstart in den 4 gebotenen Spuren nicht zu hoch angesetzt werden. Die Sektionen waren insgesamt moderat und bestens an die Fahrer angepasst. Ein Fahrer sorgte sich vor allem, ob möglicherweise eine Wasser- oder Schlammpassage zu durchfahren ist. Doch dafür war der März zu trocken.

 

Auch am Wettbewerbstag setzte sich die Sonne zunehmend durch. So konnten knapp 80 Fahrer die 15 Sektionen bei guten Bedingungen unter die Räder nehmen. Trotzdem gab es einige Ausfälle, die, soweit bekannt, nicht an der unzureichenden technischen Vorbereitung der alten Motorräder lag. Vielmehr war wohl die Kondition einiger Fahrer für die 2 Runden nicht ausreichend. Nicht ungewöhnlich nach einer langen Winterpause.

 

In der Pre-Unit-Klasse ist Trialanfänger Marijan Tegtmeier mit einer Triumph 3HW, einer 350er Einzylinder aus den 40ern neu dabei. Auch der erfahrene Motorradhaudegen Max Clausen fährt jetzt endlich in dieser Königsklasse. Sein Motorrad ist eine BSA C 11, natürlich mit Starrrahmen.

 

In der Unit-Klasse keine Überraschungen. Vive la France: Die 175er Motobécane Z27C könnte mit einem anderen Fahrer als mir zumindest eine Bresche in den englischen Block, der wieder von Jan Carstens angeführt wurde, schlagen.

 

Pre 65 2-Takt: Das diesmal 3- köpfige Ruttloff-Jawa Team bestehend aus Frank Borchers, Rainer Amerpohl und Volker Richter hielt Bill Buckley mit seiner Drayton BSA Bantam knapp auf Abstand. Frank und Rainer bekommen beide die vollen 30 Wertungspunkte, da beide nur eine einzelne 5 hatten und so keine weitere Abstufung möglich war.

 

Die Lumo-Klasse, also die Motorräder mit nur einem Federbein am Hinterrad und luftgekühltem Motor bis Baujahr 92, startete mit 10 Fahrern relativ stark besetzt. Neu dabei Frank Bauer mit einer Beta TR 34 und als Wiedereinsteiger Ronny Reitzig auf einer Fantic 303. Jens Lawinczak war am Ende des Tages in der hammerharten Spur vorne.

 

Noch etwas besser war sein Sohn Linus, der aber klassischer unterwegs ist mit einer Twinshock-Fantic 240. Die Twinshockklasse wie immer mit über 40 Fahrern am stärksten besetzt.

 

Alle Teilnehmer und ihre Ergebnisse findet der interessierte Leser auf: trial-training.jimdofree.com

 

Danke für die rundum gelungene Veranstaltung, die sicher Lust auf mehr gemacht hat. Zur Fortsetzung besteht schon am 26.4. in Heide die Möglichkeit.

 

Macht es gut bis dahin!